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Anna und Johannes Heinrich GbR

Ich bin Teil des HumusKlimaNetz, weil...

…ich daran interessiert bin zu erfahren, wie gut der Aufbau von Humus in unseren Böden möglich ist und welchen Einfluss dies auf den Klimawandel haben kann. Durch den Humusaufbau möchte ich die Bodenstruktur verbessern und die Fähigkeit des Bodens erhöhen, Wasser zu speichern. Eine gute Bodenstruktur trägt zudem zu einer besseren Befahrbarkeit bei. Das alles könnte nicht nur die landwirtschaftliche Produktivität steigern, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. 

Betriebsbeschreibung

Im tertiären Hügelland nördlich der Münchner Schotterebene liegt der Naturland-Betrieb von Johann und Anna Heinrich. Auf den Flächen wächst hauptsächlich Getreide und Soja. Auch wenn es keine Tierhaltung gibt, steht am Beginn der Fruchtfolge mehrjähriges Kleegras, das neben der Stickstoffnachlieferung besonders auf den vielen hängigen Flächen einen wirksamen Beitrag zum Erosionsschutz leistet. 

Auf einer Demofläche vergleicht Johann Heinrich den Einfluss der im Ökolandbau üblichen mechanischen Unkrautregulierung auf die Humusdynamik. Dabei wird auf der einen Hälfte des Schlages nur ein Striegel eingesetzt, auf der anderen zusätzlich gehackt. Letzteres wird vermutlich zu einer höheren Mineralisierungsrate führen. 

Betriebsspiegel

Anna und Johannes Heinrich GbR

Wirtschaftsweise

ökologisch

Boden-Klima-Raum

Gäue Süd

Betriebsgruppe

Süd-Ost

Betriebsschwerpunkte

Ackerbau

Betriebsfläche

46 ha

Arbeitskrafteinsatz

1

Bodenart

Lehm

Bodenpunkte

40-70

Niederschlag in mm / m² / Jahr

750-800

Angebaute Fruchtarten

Kleegras, Winterweizen, Winterdinkel, Winterroggen, Hafer, Soja

Nutztierhaltung

Keine

Maßnahmen

Letzter Stand

Februar 2025