Landwirtschaftsbetrieb Werner Kübler
Betriebsbeschreibung
Im östlichen Landkreis Ansbach, unweit von Nürnberg, liegt der viehlose Nebenerwerbsbetrieb von Werner Kübler. Aus Gründen der eher geringen Bodengüte und der Arbeitswirtschaft liegt der Fokus auf Kulturen für die Biogasnutzung, wie Silomais, Kleegras, Silphie oder Blühmischungen. Um möglichst wassersparend zu arbeiten, setzt der Betrieb meist auf Direktsaat.
Auf einer Demofläche sollen zwei verschiedene Bodenbearbeitungsregime und ihr Einfluss auf den Humusgehalt verglichen werden: Intensiv mit Pflug, Extensiv mit Minimalbodenbearbeitung/Direktsaat. Hintergrund ist, dass der Landwirt bisher die Direktsaat als Erfolgsgarantin unter den gegebenen Bedingungen sieht. Gleichzeitig ist festzustellen, dass eine Lockerung der kompakt lagernden Sandböden zur besseren Wurzelraumerschließung von Vorteil ist. Nachteilig auf den Humushaushalt des Bodens könnte sich dabei die höhere Mineralisierungsrate erweisen. Eine weitere Eigenschaft der Direktsaat ist, dass die Kapillarität nicht unterbrochen wird. Aufsteigendes Bodenwasser steht für den Keimprozess zur Verfügung und ist der angestrebte Erfolgsgarant zur sicheren Etablierung der Kultur. Die Humusanreicherung findet primär im Oberboden statt. Durch die fehlende intensive Belüftung des Bodens wird weniger Kohlenstoff abgebaut. Durch die veränderte Bodenbearbeitung werden unterschiedliche Ausgangsbedingungen zum Pflanzenwachstum geschaffen. Je nach Witterung sind damit unterschiedliche Vorteile gegeben, was eine unterschiedliche Humusbilanz erwarten lässt.
Betriebsspiegel
Wirtschaftsweise
Boden-Klima-Raum
Betriebsgruppe
Betriebsschwerpunkte
Betriebsfläche
Arbeitskrafteinsatz
Bodenart
Bodenpunkte
Niederschlag in mm / m² / Jahr
Angebaute Fruchtarten
Nutztierhaltung
Maßnahmen
Letzter Stand